FAQ V: Welche mobilen Geräte passen zu Ihrem MDM?

mdm aus deutschland


In unserer FAQ-Reihe rund um Themen des Mobile Device Managements (MDM) erklären wir die häufigsten Kundenfragen, die unseren MobiVisor Expert*innen in der Praxis begegnen.
Der Zusammenhang zwischen mobilen Geräten und dem MDM ist dabei oft komplexer als gedacht.
Oft wird bei der Auswahl mobiler Geräte für das Unternehmen, die spätere Kompatibilität mit einem MDM, nicht mitgedacht. In diesem Teil unserer FAQ Reihe erklären wir, warum die Auswahl des passenden Gerätemodells wichtig für den optimalen Einsatz eines MDMs ist.


Was muss ich bei der Auswahl mobiler Geräte beachten?

 

Diese Frage steht meist bereits im Raum, bevor überhaupt über ein MDM nachgedacht wird.
In der Regel haben unsere Kund*innen ein festes Budget, das bei der Anschaffung neuer Geräte nicht überschritten werden darf. Nicht für jeden Kunden oder jede Kundin kommen deshalb hochpreisige Geräte in Frage – und es ist auch nicht immer notwendig, teure mobile Geräte im Einsatz zu haben.

Um schon vorweg eine Eingrenzung vornehmen zu können, empfehlen wir, vor der Auswahl mobiler Geräte zu überlegen, wo diese eingesetzt werden sollen und was dementsprechend die Anforderungen an die mobilen Geräte sind.

Auch wenn es auf den ersten Blick so scheinen mag, dass unterschiedliche Branchen doch ganz unterschiedliche Anforderungen haben müssten, so lässt sich der Einsatzzweck des Gerätes doch zumeist auf wenige Punkte herunterbrechen:

  • Werden die Geräte innen oder draußen eingesetzt?
  • Wird das Gerät als vordergründiges Arbeitsgerät eingesetzt oder ist es eher ein Benefit?
  • Welche Zugänge erhalten die Mitarbeitenden auf den mobilen Geräten – und wie streng müssen demnach die Sicherheitsbeschränkungen sein?
  • Werden mehrere Nutzer*innen ein Gerät verwenden?
  • Werden die Nutzer*innen das Gerät mit nach Hause nehmen?

Unsere Übersicht hilft Ihnen bei der Auswahl:

 


EinsatzAnforderung Typ Modell
Im Außendienst, z.B. auf BaustellenBedienbar mit Handschuh, Austauschbarer Akku, Gerät muss stabil sein, staub-und feuchtigkeitsresistent, Gute Verbindungsfähigkeit zum Netz Rugged Devices: Geräte, mit verstärkter Außenhülle, Unempfindliches DisplaySamsung XCover, Catphone IP68
Im Büro, z.B. für das Marketing Team oder am Empfang Hochwertiges Display, Schnelle Reaktionszeit, Komfortable Bedienung, großer Funktionsumfang, Leichte Einrichtung von Schnittstellen, Schnelles LadenGeräte, deren Einrichtung per MDM vollzogen werden kann und deren inhärente Sicherheit hoch ist Samsung Galaxy Tab Samsung Galaxy S21, Apple iPhone 14 oder iPad Pro
Mobil, im Innenbereich, z.B. auf Pflegestationen Leicht Bedienbar Gute Konnektivität, Lange Akkulaufzeit, Stabiles Gehäuse, Günstig Geräte, deren Nutzung auf wenige Anwendungen beschränkt werden kannXiaomi Redmi Go, Samsung XCover, Motorola moto g Power
Als Point of Sales, z.B. im Einzelhandel oder in der Gastronomie Leicht bedienbar, Lange Akkulaufzeit, Gute Konnektivität Geräte die stabile Schnittstellen zu Abrechungssystemen bereitstellen Samsung Tab A7 Lite, iPad mini

Mobile Geräte fürs Unternehmen einkaufen - wie funktioniert's?

 

Die Beantwortung der obigen Fragen im Vorfeld kann Ihnen bereits helfen bestimmte mobile Geräte ins Auge zu fassen. Überlegen Sie sich am praktischen Beispiel, wie der Einsatz des Gerätes verläuft und welche Anforderungen es dafür erfüllen muss.

Natürlich ist es jedoch so, dass eine Vielzahl von mobilen Geräten existiert. Da ist es schwer eine Auswahl zu treffen. Sofern Sie also mobile Geräte, seien es Smartphones oder Tablets anschaffen wollen, empfehlen wir Ihnen, sich professionell beraten zu lassen. Entweder gleich beim Anbieter des Mobile Device Managements Ihrer Wahl, oder über ein IT-Systemhaus, das auf Business-Lösungen spezialisiert ist.
Der Vorteil ist, dass diese zumeist bereits eine feste Auswahl von Gerätetypen haben, von denen bekannt ist, dass diese gut mit den gängigsten Einsatzszenarien funktionieren. Dies erleichtert die Auswahl immens. Wir empfehlen, dass Sie sich einfach von verschiedenen IT-Systemhäusern ein Angebotspaket schnüren lassen, um zu vergleichen, welches das beste Paket bietet.

Wenn Sie bereits wissen, welches MDM Sie einsetzen wollen, kann es zudem sinnvoll sein, sich gleich nach deren Partnern zu erkundigen. Noch ein Tipp: Leider ist es oft so, dass der Verkauf von Software im Vordergrund steht und nicht der Service. Achten Sie also unbedingt auf den Kundenservice, der Ihnen angeboten wird! Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel zu Kosten und Services.

IT-Systemhäuser entwickeln meist selbst keine Software, sondern bieten über ein Partnerschaftsmodell verschiedene Software an – oftmals sind sogar für denselben Zweck mehrere Anbieter vorhanden. Durch die DSGVO (ja, diese ist nach wie vor gültig!) kann es sein, dass amerikanische Software grundsätzlich nicht eingesetzt werden sollte. Erkundigen Sie sich deshalb lieber gleich gezielt nach deutscher Software.
Andersherum sind Mobile Device Management Anbieter*innen oft selbst keine Hardware-Distributoren.
Aus diesem Grund haben wir bei MobiVisor haben uns zum Beispiel mit der SYNO AG zusammengetan, sodass unsere Kund*innen nicht nur von unserem MDM profitieren, sondern auch die passenden mobilen Geräte erhalten können. Zusätzlich bieten wir sogar den vollständigen Service von der Gerätebeschaffung, über die Einrichtung bis hin zur Auslieferung an.


Unser Service klingt für Sie interessant? Dann beraten wir Sie gern zu MobiVisor Ready2Go!


Welche Unterschiede gibt es in den MDM-Funktionen zwischen Android (Huawei, Motorola, Redmi etc.), Samsung und Apple Geräten?

 

Die Frage nach den unterschiedlichen Funktionen, die ein Mobile Device Management je nach Gerätetyp erfüllen kann, wirkt vielleicht erst einmal seltsam. Sollte ein MDM nicht überall gleich funktionieren?
In der Tat wäre dies das Best-Case Szenario, jedoch haben die Smartphones und Tablets unterschiedlicher Hersteller auch verschiedene Betriebssysteme.

Da Android generell ein offenes Betriebssystem ist, nimmt jeder Hersteller Änderungen vor. Somit sind auch die Schnittstellen, die ein MDM nutzen kann, immer verschieden. Bei der vorhandenen Vielzahl an Android Geräten ist es also schlichtweg nicht möglich, alle Geräte gleich gut anzubinden.
Folgerichtig bedeutet dies, dass zwar grundsätzlich jedes Android Gerät mit einem MDM verbunden werden kann, aber unter Umständen große Einschränkungen in Bezug auf Funktionen bestehen können.
Um ein Beispiel zu nennen: dadurch, dass Huawei Geräte mittlerweile fast gänzlich von Google abgekoppelt sind, ist die Verwaltung des Gerätes per MDM stark eingeschränkt, da viele Google Funktionen benötigt werden, um ein MDM zu betreiben. Dies verdeutlicht auch, wie wichtig, aber auch komplex die Verbindung von Android und Google ist.

Andere Geräteanbieter für Android investieren jedoch sehr viel, damit die Geräte im Business Kontext eingesetzt werden können.  Zum Beispiel Samsung, die mit Samsung Knox eine Möglichkeit bieten, Samsung Geräte einfacher und sicherer mit einem MDM zu verbinden. Über die Samsung APIs, die Schnittstellen zum MDM, können viele erweiterte Funktionen genutzt werden, die erhöhten Sicherheitsstandards genügen.

Auch Apple-Geräte werden gern in Unternehmen eingesetzt, da diese qualitativ hochwertig, vertraut und langlebig sind. Apple bietet zudem mit der DEP-Plattform ebenfalls eine Möglichkeit, iPhones oder iPads über eine zentrale Stelle in ein MDM zu heben.
Apple arbeitete in der Vergangenheit bereits an der besonderen Sicherheit der Geräte. Dies ist auch ein Grund, warum diese sehr beliebt sind und z.B. auch in Behörden eingesetzt werden dürfen. Werden Apple Geräte mit einem MDM genutzt, können ebenfalls viele Funktionen verwendet werden, die für die Sicherheit relevant sind.

 


Mobile Geräte richtig auswählen: Welche passen zu meinem Unternehmen?

 

Die Auswahl der richtigen Geräte für die Mitarbeitenden im Unternehmen ist immer mit vielen Überlegungen verbunden: Zum Einen sind es die Kosten, die abgewogen werden müssen, zum Anderen sind es die Bedienbarkeit und Langlebigkeit der mobilen Geräte. Fast nie bedacht wird aber die Bedienbarkeit der Geräte mit einem Mobile Device Management.

Dabei sind die verfügbaren Funktionen durchaus sehr unterschiedlich. Wir empfehlen daher vor allem, zunächst danach zu gehen, was Sie mit einem MDM erreichen wollen und wo besondere Sicherheitsvorkehrungen vonnöten sind. Unsere Abstufung soll Ihnen die Entscheidung erleichtern, Sie können die Checkliste ganz einfach hier herunterladen. Sie finden dort Anforderungen und die entsprechenden Geräteempfehlungen übersichtlich auf einem Blick.

 

Sie haben selbst noch Fragen zu Mobile Device Management? Gern beantworten wir diese!
Schicken Sie uns einfach eine Nachricht an [email protected]

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