Whitelists und Blocklists: Wie helfen sie bei der Absicherung von Telefonen?

mdm aus deutschland



Mit der zunehmenden Digitalisierung und der Arbeit von zu Hause aus haben auch die Cyberangriffe auf Geräte zugenommen. Spam-E-Mails, ungesicherte Internetverbindungen und die mangelnden Sicherheitsstrategien vieler Softwareprogramme bedrohen sowohl persönliche als auch Unternehmensdaten. Dabei ist die Prävention so einfach: Die Erstellung von Whitelists und Blocklists!

 

Eine Blocklist ist eine Liste von Elementen wie IP-Adressen oder Websites, die blockiert oder verboten sind. Sie werden häufig verwendet, um unerwünschte oder gefährliche Inhalte wie Spam-E-Mails oder Phishing-Websites herauszufiltern. Wenn etwas zu einer Blocklist hinzugefügt wird, wird in der Regel verhindert, dass darauf zugegriffen werden kann. In ähnlicher Weise kann ein*e Netzwerkadministrator*in eine Blocklist verwenden, um den Zugriff auf bestimmte Websites zu sperren. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass Mitarbeiter*innen bei der Arbeit auf unangemessene oder ablenkende Websites zugreifen, oder es kann ein Schutz vor Malware oder anderen bösartigen Inhalten gewährleistet werden.

 

Eine Whitelist oder Allowlist hingegen ist eine Liste von Elementen, die zugelassen oder erlaubt sind. Während Blocklists dazu dienen, bestimmte Elemente zu blockieren, werden Whitelists dazu verwendet, nur bestimmte Elemente zuzulassen. So kann ein Unternehmen beispielsweise eine Whitelist mit zugelassenen Websites führen, auf die Mitarbeiter*innen während der Arbeit zugreifen dürfen. Dadurch kann verhindert werden, dass Mitarbeitende während der Arbeitszeit auf unangemessene oder ablenkende Inhalte zugreifen.

 

Zusammengefasst bedeutet dies, dass eine Whitelist eine begrenzte Anzahl von Websites und/oder Anwendungen zulässt, während alles andere standardmäßig nicht erlaubt ist. Dementsprechend funktioniert eine Blocklist genau umgekehrt.



Kombinieren Sie Whitelist und Blocklist für mehr Sicherheit

 

IT-Unternehmen sollten die Erstellung von Whitelists und Blocklists in Betracht ziehen, um ihre Netzwerke und Systeme vor unbefugtem Zugriff und potenziellen Sicherheitsbedrohungen zu schützen. Mit Hilfe dieser Listen können Sie auf einfache Weise Cybersicherheitsmaßnahmen für Ihre Geräte einrichten und sicherstellen, dass Ihre Unternehmensdaten sicher sind.

Es kann allerdings auch oft verwirrend sein, welche Funktionen erlaubt sind und welche nicht. Um dies zu vermeiden, ist es in der Regel ratsam, zunächst alles zu sperren und dann bestimmte Websites, WLAN-Verbindungen usw. wieder zuzulassen. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass nichts versehentlich geöffnet wird, was nicht verwendet werden sollte.
Insgesamt können sowohl Blocklists als auch Whitelists nützliche Werkzeuge für die Verwaltung und Kontrolle des Zugriffs auf Inhalte sein, aber es ist wichtig zu beachten, dass die Erstellung und Pflege von Whitelists und Blocklisten eine ständige Überwachung und Aktualisierung erfordert, wenn neue Sicherheitsbedrohungen und autorisierte Quellen auftauchen. Diese Listen müssen also sorgfältig gepflegt und aktualisiert werden, um ihre Wirksamkeit zu gewährleisten. Die Mobile Device Management-Lösung von MobiVisor unterstützt beispielsweise die Erstellung von Whitelists und Blocklists.





Wie verwendet man eine Whitelist und Blocklist?

 

Das beste Beispiel für die Verwendung einer Whitelist und/oder Blockliste ist die WLAN-Konfiguration, die Sie über MobiVisor einrichten können. Der Grund, warum Sie den Schritt wagen und eine WLAN-Konfiguration einrichten sollten, ist einfach: Schutz vor Cyber-Sicherheitsbedrohungen wie Phishing-Mails und unsicheren Internet-Verbindungen.
Zunächst müssen Sie natürlich eine Entscheidung treffen: Welche Art von Netzwerken dürfen meine Mitarbeitenden nutzen?
Wenn Sie hauptsächlich Geräte haben, die nur für die Arbeit bestimmt sind, könnte das zum Beispiel das WLAN-Netzwerk in Ihrem Unternehmen sein.
Damit das MDM auf Ihrem Gerät das WLAN erkennen kann, müssen Sie die Zugangsdaten und die SSID des Netzwerks in der MDM-Umgebung speichern. Danach können Sie das WLAN einfach zu einer bestimmten WLAN-Whitelist hinzufügen.

Eine Blockliste hingegen ist sehr gut geeignet, um den Zugriff auf bestimmte Anwendungen zu sperren. Gibt es ein Spiel mit In-App-Käufen? Ist Social Media auf Arbeitsgeräten verboten? All das können Sie mit einer Blocklist konfigurieren, zum Beispiel wenn Sie sie auf eine Blockliste für die App-Installation setzen.
Wenn Sie mehr Feinheiten benötigen, können Sie bestimmte Apps auf eine Blockliste setzen, die verhindert, dass sie verwendet werden, wenn nur mobile Daten verfügbar sind.

 

Fazit

 

Mit einer einfachen Einrichtung von Blocklists und Whitelists können Sie die allgemeine Sicherheit von Mobilgeräten leicht verbessern. Selbst wenn Ihr Unternehmen eine eher lockere Nutzungsrichtlinie für mobile Geräte hat, können Sie mit einer Whitelist und Blockliste zumindest potenziell schädliche Anwendungen blockieren.
Auf diese Weise wird die allgemeine Sicherheit im Netz der mobilen Geräte des Unternehmens erhöht.
Der erste Schritt bei der Einführung einer wirksamen Whitelist- und Blocklist-Politik besteht jedoch darin, sich darüber klar zu werden, welche Anwendungen, Internetverbindungen usw. Sie nutzen möchten. Dies hängt von der Datensicherheitspolitik Ihres Unternehmens ab.

Möchten Sie mehr zum Einsatz von Whitelists und Blocklists für mobile Geräte erfahren? 
Sprechen Sie uns an! 


ÄHNLICHE INHALTE

FAQ IV: IT-Sicherheit und MDM

FAQ IV: IT-Sicherheit und MDM

Die IT-Sicherheit ist vielschichtig wie eine Zwiebel. Ein MDM ist Teil dieser Schichten - und auch selbst ein vielschichtiges Werkzeug zur Sicherung der Geräte.

Weiterlesen
Ein einfaches MDM – überzeugend funktional

Ein einfaches MDM – überzeugend funktional

Wie überzeuge ich Beschäftigte und Geschäftsführung von der Nutzung eines MDM?

Weiterlesen