Troubleshooting mit MDM für mobile Geräte

mdm aus deutschland


Mobile Geräte sind im Laufe der Jahre immer komplexer geworden. Sie eignen sich immer besser für die Erfordernisse moderner Arbeitswelten und können viele Aufgaben übernehmen, die es früher mit Stift und Papier zu bewältigen galt.
Hohe Komplexität führt jedoch auch zu erhöhter Fehleranfälligkeit. Hier sind Unternehmen, die ein Mobile Device Management System (MDM) einsetzen, klar im Vorteil. Wir zeigen Ihnen, wie das Troubleshooting mit MDM funktioniert.

 

Troubleshooting einfach vorbeugen mit dem KIOSK Modus

 

Der KIOSK Modus schränkt die grundsätzliche Bedienoberfläche des Gerätes ein. Das bedeutet, es befinden sich nur einige wenige Apps auf dem Gerät, die zum Beispiel für Arbeit relevant sind. Im KIOSK Modus kann auch verhindert werden, dass die Nutzer*in die Grundeinstellungen des Geräts verändert.
Bedienfehler der Anwender*innen zählen zu den häufigsten Gründen, warum ein Admin im Unternehmen kontaktiert wird. Das Troubleshooting, also erst einmal herauszufinden, ob tatsächlich das Gerät einen Fehler aufweist oder die Nutzer*in einen Fehler gemacht, nimmt dabei viel Zeit in Anspruch.
Liegt zudem dann wirklich ein Bedienfehler vor, kann es schwierig sein, diesen zu erklären und sicherzustellen, dass der Nutzende diesen Fehler nicht wiederholt.

Wird im Vorfeld ein KIOSK Modus per MDM aktiviert, können bestimmte Fehler bereits vermieden werden.
Aber auch zur direkten Fehlerbehebung dient der KIOSK Modus: wird nämlich eine Einstellung in diesem verändert, so liegt diese nur im KIOSK Modus vor.
Entfernt man den KIOSK Modus, wird auch die fehlerhafte Einstellung wieder entfernt.
Ein Beispiel: Im KIOSK Modus kann der grundsätzliche Zugriff auf Systemeinstellungen des Geräts erlaubt bleiben, z.B. damit Mitarbeitende sich ein WiFi auswählen können usw. Das bedeutet aber auch, dass hier manchmal Fehler passieren. So wurde zum Beispiel einmal anstatt einfach das WLAN auszuschalten, der Flugmodus aktiviert. Das Gerät war faktisch nicht mehr erreichbar und somit nutzbar.
Das Troubleshooting mit MDM war nun aber ganz einfach: der KIOSK Modus wurde aufgehoben und somit auch der Flugmodus entfernt. Im Anschluss konnte der KIOSK Modus einfach erneut aktiviert werden und das Gerät konnte wieder verwendet werden.

 

Troubleshooting mit MDM - auch aus der Ferne möglich?

 

Die Antwort darauf lautet ganz klar - ja! Die Fernwartung (oder Remote Support) ist eine der wichtigsten Funktionen eines MDM.
Nicht nur Büroangestellte von zu Hause aus arbeiten, sondern auch ihre MDM-Administrator*innen können Probleme lösen, ohne physisch im Büro anwesend zu sein. Dies spart immens Zeit, denn weder muss der Mitarbeitende extra ins Büro fahren oder das Gerät zum Admin senden, noch muss dieser zu den Angestellten fahren oder ein Ersatz-Gerät herausgeben.

Es gibt auch Fälle, in denen Mitarbeiter*innen zu weit verstreut sind, als dass der oder die Administrator*in sie erreichen könnte, vor allem, wenn sie in der Krankenpflege, der häuslichen Pflege oder im Baugewerbe arbeiten. Sollten hier Fehler auftreten hat der Admin verschiedene Möglichkeiten zum Troubleshooting:
Zunächst kann per 'Remote Support' Funktion auf die Oberfläche des betroffenen Gerätes zugegriffen werden. Bei Samsung Geräten ist es sogar möglich, selbst Befehle auszuführen. So kann der Admin sich ein genaues Bild von der Situation machen und besser einschätzen was zu tun ist. Manchmal reicht es schon aus, dem Mitarbeitenden einen Tipp zur richtigen Bedienung zu geben.

In einem MDM kann festgelegt werden, welche Handlungen am Gerät als Verletzung der Datenschutzrichtlinie gelten ('Verstöße'). Dies kann zum Beispiel der Versuch sein, das Gerät zurückzusetzen, um das MDM zu entfernen. Das MDM meldet, zum Beispiel per Mail an den Admin, wenn ein solcher Verstoß auftritt.
Dieser könnte nun den Mitarbeitenden direkt kontaktieren oder, wenn es schnell gehen muss, dann kann das Gerät auch direkt gesperrt werden.

Es gibt natürlich auch Momente, in denen alle Versuche mehr oder weniger scheitern. Wird zum Beispiel eine App installiert die nicht kompatibel ist, kann es passieren, dass das Gerät buchstäblich gecrashed wird. Da ein MDM nicht direkt mit den Apps operiert kann in der App selbst, ein solcher Fehler nicht behoben werden. Manchmal hilft es aber schon, wenn die App desinstalliert wird. Im Härtefall kann das Gerät vom Admin aus der Ferne zurückgesetzt werden und im Anschluss neu mit dem MDM verbunden werden.

 


Das Internet als Gefahrenquelle vermeiden

 

Schon häufiger haben wir auf unserem Blog über die Gefahren, die von Cyberattacken ausgehen, berichtet.
Das Beste Mittel auch hier, um Fehlern und somit Troubleshooting mit MDM vorzubeugen, ist die Vorbeugung: gesicherte Internetverbindungen sind das A und O für die Arbeit in digitalisierten Unternehmen.
Zum einen können über ein MDM sichere WLAN Verbindungen vorgegeben werden, mit denen sich die Mitarbeitenden verbinden können.
Zum Anderen kann zusätzlich ein per-App-VPN eingerichtet werden. Der Vorteil eines VPNs ist natürlich, dass die Identität hinter dem mobilen Gerät verschleiert wird. Für Angreifer ist es faktisch nicht möglich, erstens auf den Datenverkehr zuzugreifen und zweitens nachzuvollziehen woher der Datenstrom stammt. Unternehmensdaten sind somit gesichert. Lernen Sie unser MobiVisor per-App-VPN hier kennen.


 

Fazit:

 

Das Thema Troubleshooting ist für jedes Unternehmen relevant. Dass das Troubleshooting mit MDM auch durchgeführt werden kann und es nicht nur als Verzeichnis der mobilen Geräte dient, ist noch zu unbekannt. Doch wir hoffen, in diesem Artikel konnten wir Ihnen einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, die Sie mit einem MDM haben, geben.

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