Den Android Kiosk-Modus anwenden: Einstellungen mit MobiVisor MDM

In der Praxis kommt der Kiosk-Modus in den unterschiedlichsten Szenarien zum Einsatz. Im folgenden Artikel erfahren Sie, welche Einstellungen Sie für Android Geräte mit dem MobiVisor-Kiosk-Modus vornehmen können.

Letztes Update: 06 Oktober 2026  |  Autor: Saskia Riechers

Was ist der Android-Kiosk-Modus?

Der Android Kiosk-Modus ist eine spezielle Einstellung, die es Unternehmen ermöglicht, Smartphones und Tablets bis auf einige wenige Apps und Einstellungen einzuschränken.
Dies ist insbesondere dann relevant, wenn die Geräte nur für die Arbeit eingesetzt werden sollen (COBO) und für bestimmte Aufgaben eingesetzt werden.

Ein typisches Beispiel für den Einsatz des Kiosk-Modus in der Praxis sind Bestell-Terminals, Point-of-Sales Geräte, Handheld-Scanner oder Tablets im Einsatz in Praxen und Krankenhäusern. Mehr zum Android -Kiosk-Modus und deren Einsatzgebieten finden Sie in unserem Artikel “Was ist der Android-Kiosk-Modus?”

Was sind die Voraussetzungen für den Android Kiosk-Modus?

Der Kiosk-Modus ist eine Einstellung, die nur auf Arbeitsgeräten eingesetzt werden kann. Um den Kiosk-Modus anzuwenden, müssen außerdem folgende Bedingungen erfüllt sein: 

  • Nur auf Geräten mit Android-OS anwendbar 
  • Betriebssystem des Gerätes: Android 9.0 oder höher 
  • Gerät muss als COBO (Company Owned Business Owner) registriert sein


Um die mobilen Geräte fachgerecht einzurichten, sollten Sie außerdem ein MDM (Mobile Device Management System) einsetzen. Damit können Sie die Geräte, die Sie in den Kiosk-Modus versetzen wollen, in passende Gruppen mit den gewünschten Apps einteilen.
Im Anschluss wird der Kiosk-Modus nur die Apps anzeigen, die auf dem Gerät installiert und zum Kiosk-Modus hinzugefügt wurden.

Kiosk-Modus oder Single-App-Modus?

Grundsätzlich sind beide Möglichkeiten auf Android Geräten möglich. Der Single-App-Modus wird jedoch anders konfiguriert und kann neben Android-Geräten auch auf Apple-Geräten (iPhone und iPad) angewendet werden. Je nachdem, welcher Einsatz Ihnen für den Single App-Modus vorschwebt.

Single-App Modus für iOS-Geräte:

  • Hinzufügen des Package-Namens der iOS-App 
  • Deaktivieren des Touchscreens, der Laustärketasten, der Anruftaste, Bildschirm drehen, der SleepWake Taste und von AutoLock 
  • Aktivieren von Voice Over, Auswahl sprechen, Zoom, AssistiveTouch oder Mono Audio

Der Single-App-Modus für iOS-Geräte kann sowohl für reine Business-Geräte und BYOD-Geräte, die als Apple DEP registriert sind, angewendet werden. Auf reinen DEP-Geräten kann die App per VPP installiert werden. Bei BYOD-Geräten muss der Endnutzer die App-Installation bestätigen.

Single-App Modus für Android Geräte:

  • Hinzufügen des Package-Namens der Android Enterprise App

Ihnen fällt sicher auf, dass wir keine weiteren Richtlinien für Android auflisten. Dies liegt daran, dass Android den Single-App-Modus so wie er bei Apple Geräten existiert nicht unterstützt. MobiVisor MDM bietet Ihnen dennoch die Möglichkeit, eine App zu pinnen – wir empfehlen allerdings, zur korrekten Konfiguration den Kiosk-Modus zu nutzen und nur eine App freizugeben.

Wie legen Sie einen KIOSK-Modus in einem MDM an?

Die Konfiguration des Kiosk-Modus ist natürlich in jedem MDM anders. Dabei ist es zum Verständnis wichtig, einige universelle Begriffe zu klären:

  1. Kiosk-Modus: Beschreibt den Zustand, wenn das Gerät sich im Kiosk-Modus befindet
  2. Kiosk-Profil: bezeichnet die Einstellungen, die vorgenommen werden um das Gerät in den Kiosk-Modus zu versetzen

Grundsätzlich wird der Kiosk-Modus extra konfiguriert und dann per Richtlinie auf den Geräten angewendet.

So legen Sie ein Kiosk-Profil in MobiVisor MDM an

Ein neues Kiosk-Profil kann über den Tab Richtlinien: “Kiosk-Modus” erstellt werden.

Profil Information:
Die folgenden Basisinformationen werden für jedes Kiosk Profil angelegt:

Name: Der Name, unter dem der Kiosk-Modus in der MobiVisor-Konsole erscheint.
Beschreibung: Eine Beschreibung der Geräte oder Nutzungsszenarien, für die das Profil erstellt wurde.

Passwort um Kiosk zu beenden: Kann vom Admin festgelegt werden, um das temporäre Verlassen des Kiosk-Modus für den User zu ermöglichen.

Titel des Kiosk-Modus: Der auf dem Kiosk-Bildschirm angezeigte Titel.

Abfragezuordnungen (Query Mappings): Diese können verwendet werden, wenn dynamische oder gerätespezifische Werte in den Kiosk-Titel aufgenommen werden sollen.

Statusleiste erlauben: Wählen Sie, ob Benutzer die Statusleiste mit Uhrzeit, Benachrichtigungen oder Signalstärke sehen sollen. Dies kann verhindern, dass sie Einstellungen wie WLAN, Bluetooth oder den Flugmodus über das Benachrichtigungsfeld ändern.

Sperrbildschirm erlauben: Wählen Sie, ob Benutzer einen eventuell vorhandenen Sperrbildschirm einsetzen dürfen. Sie können außerdem einen Sperrbildschirm per MobiVisor festlegen.

Wählen Sie erlaubte Apps aus

Beim Erstellen eines Kiosk-Profils werden die Anwendungen, auf die Benutzer zugreifen dürfen, anhand ihrer Paketnamen ausgewählt.

Zum Beispiel können die folgenden Arten von Anwendungen zum Profil hinzugefügt werden:

  • Unternehmens-Messaging-Apps
  • Sichere Browser
  • Dateiverwaltungs-Apps
  • Apps für Kamera oder QR-Code-Scanner
  • Karten- und Navigations-Apps
  • Kundenspezifische Android-Apps, die von der Organisation entwickelt wurden

Nur Apps, die für den Geschäftsprozess tatsächlich erforderlich sind, sollten in die Kiosk-Liste aufgenommen werden. Das Entfernen unnötiger Anwendungen vereinfacht die Benutzeroberfläche und verringert das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung.

App automatisch starten:

Mit dieser Funktion können Sie eine App auswählen, die sich nach dem Start des Gerätes automatisch öffnet. Dazu muss die App dem Kiosk-Modus zunächst hinzugefügt werden.
Praktisch ist diese Funktion besonders, wenn bei der Vorbereitung zum Arbeitsbeginn Zeit gespart werden soll – wie zum Beispiel im Gastronomiebetrieb.

Gerätebesitzer-Kiosk in MobiVisor

MobiVisor bietet zusätzliche Kiosk-Funktionen für Android-Geräte, die im „Device Owner“-Modus verwaltet werden (COBO). Die Verwaltung im „Device Owner“-Modus ermöglicht es Unternehmen, umfassendere Richtlinien für ihre Geräte durchzusetzen.

Übersichtstaste erlauben:
Diese Einstellung steuert den Zugriff auf die Android-Übersicht bzw. die Taste für kürzlich verwendete Apps.
Ist diese Option deaktiviert, können Benutzer weder den Bildschirm für kürzlich verwendete Apps öffnen noch zu Bildschirmen außerhalb der zugelassenen Kiosk-Anwendungen navigieren.

Benachrichtigungen erlauben:
Diese Einstellung legt fest, ob Benutzer Benachrichtigungen sehen können. Das Deaktivieren des Zugriffs auf Benachrichtigungen kann verhindern, dass Nachrichteninhalte angezeigt werden, und unterbinden, dass Benutzer über die Statusleiste aus der Kiosk-Umgebung heraus navigieren.

System Apps erlauben:
Diese Option steuert, ob bestimmte Android-System Anwendungen und -Dienste verwendet werden können, während sich das Gerät im Kiosk-Modus befindet. System Apps unterstützen standardmäßig installierte Apps, die vom Betriebssystem vorgegeben werden. Dazu gehören zum Beispiel die Kamera, die Galerie oder das Telefon. Werden System Apps deaktiviert, werden diese Standard Apps unter Umständen nicht ausgeführt. Wenn Sie im Kiosk-Modus auf die Standard-Apps zurückgreifen wollen, sollten Sie diese Funktion aktivieren.


WLAN Einstellungen erlauben:
Diese Option ermöglicht es Benutzern, die WLAN-Einstellungen von Android zu öffnen.
Wenn die Einstellungen für das Unternehmensnetzwerk nicht von Benutzern geändert werden dürfen, kann diese Option deaktiviert bleiben. Wenn Sie mehrere sichere WLAN-Verbindungen für Ihr Unternehmen definiert haben, können Sie im Kiosk-Modus die WLAN-Einstellungen geöffnet lassen, damit Benutzer sich selbstständig in ein WLAN einwählen können.


Bluetooth Einstellungen erlauben:
Diese Einstellung steuert den Zugriff auf die Bluetooth-Einstellungen. Wenn ein Kiosk-Gerät einen Barcode-Scanner, Drucker, eine Tastatur oder ein anderes Bluetooth-Gerät verwendet, sollte diese Option entsprechend dem Einsatzszenario konfiguriert werden.
NFC Einstellungen erlauben:
Diese Einstellung legt fest, ob Benutzer die NFC-Einstellungen erreichen können.
Bei Aufgaben, die das Auslesen kontaktloser Karten oder die Verwendung von NFC-Tags beinhalten, kann es nützlich sein, diese Einstellung zu aktivieren.
Zusätzlich können Sie per Richtlinie noch weitere NFC-Einstellungen vornehmen.

Einstellungen für das mobile Netzwerk erlauben:
Diese Option steuert den Zugriff auf mobile Daten und die Einstellungen für das Mobilfunknetz. Bei Geräten, die mit Firmen-SIM-Karten genutzt werden, kann dieser Bereich eingeschränkt werden, um zu verhindern, dass Endbenutzer die Netzwerkkonfiguration ändern.

Samsung Kiosk-Modus Einstellungen:

Der Samsung Kiosk-Modus ist ein spezieller Kiosk-Modus, der nur auf Samsung Geräten läuft. Allerdings wird die Funktion von Samsung nicht mehr weiter unterstützt. Während ältere Samsung Geräte den Kiosk-Modus noch anzeigen, kann es zu Problemen kommen, wenn dieser geändert oder entfernt werden soll.

Geräte mit Android 16 und höher unterstützen den Samsung Kiosk Modus nicht. Wird dieser auf diesen Geräten angewandt, verbleibt es in seinem normalen Status.
Da dennoch viele unserer Kund*innen auch Geräte nutzen, die noch kein Android 16 aufweisen, führen wir die Samsung Kiosk.Modus Funktionen hier einmal beispielhaft mit auf.

Gerätebesitzer-Kiosk erzwingen:
Samsung Geräte setzen standardmäßig den Samsung Kiosk Modus um. Schon in der Vergangenheit konnten Unternehmen, wenn Sie dies nicht wünschten, jedoch den MobiVisor eigenen Gerätebesitzer-Kiosk einsetzen.

Navigationsleiste erlauben:
Diese Einstellung steuert, ob die Android-Navigationsleiste angezeigt wird. Wenn die Navigationsleiste deaktiviert ist, können Benutzer die Schaltflächen „Zurück“, „Startseite“ und „Zuletzt verwendete Apps“ nicht nutzen.

Multi Window erlauben:
Diese Einstellung steuert den Zugriff auf die Multi-Window-Funktion von Samsung. mIt der Multi-Window Funktion können mehrere Apps nebeneinander verwendet werden.
Wenn die Kiosk-Anwendung den Bildschirm nicht mit anderen Anwendungen teilen soll, kann der Multi-Window-Modus deaktiviert werden.

Task Manager erlauben:
Diese Option steuert den Zugriff auf den Samsung Task-Manager. Der Task Manager ermöglicht es, die zuletzt geöffneten Apps anzuzeigen, indem der Benutzer vom unteren Bildschirmrand hoch wischt oder indem er den Button (Drei Linien oder ein Quadrat) antippt. Wird der Task Manager deaktiviert, kann diese Funktion dementsprechend nicht mehr ausgeführt werden.
Dies kann angewendet werden, wenn Benutzer davon abgehalten werden sollen, laufende Prozesse zu beenden.

Air Command Modus erlauben:
Diese Option steuert den Zugriff auf das Air Command-Menü bei unterstützten S Pen-Geräten.
Das Air Command Menü öffnet sich standardmäßig auf Samsung-Geräten, wenn der Benutzer mit dem S Pen über den Bildschirm hovert, um zum Beispiel eine schnelle Notiz zu schreiben.
Air View Modus erlauben:
Mit Samsung “Air View” können sich Benutzer*innen eine Vorschau von Inhalte anzeigen lassen, ohne den Bildschirm zu berühren. Sie müssen dazu einfach mit Finger oder dem S Pen über den Bildschirm hovern. Wird “Air View” deaktiviert kann diese Funktion im Kiosk-Modus nicht verwendet werden.

Edge Funktionen erlauben:
Mit dem Edge Panel werden bestimmte Funktionen bezeichnet, die sich am Seitenrand des Samsung Gerätes befinden, z.B. App-Paare / Split-Screen, Shortcuts zu Kontakten und Anrufen, Smart Select und vieles mehr. Werden die Edge Funktionen deaktiviert, kann der Benutzer diese nicht mehr verwenden.

App Shortcuts erstellen

Der Abschnitt „Anwendungs-Kurzbefehle“ oder App Shortcuts in einem MobiVisor-Kioskprofil kann dazu verwendet werden, Verknüpfungen zu erstellen, die einen direkten Zugriff auf bestimmte Anwendungsbildschirme oder Android-Aktivitäten ermöglichen.
Dabei wird für jeden App Shortcut folgendes festgelegt:

Name des Anwendungskürzels: Der Name der App, wie er auf dem Kiosk-Modus erscheinen soll.

Package Name: Der Paketname der App, die im Shortcut hinterlegt wird. Den Paketnamen bzw. Package Name können Sie über den Google Play Store recherchieren.

Details zur Aktivität: Die Activity- oder Zielinformationen für den spezifischen Bildschirm, der innerhalb der Anwendung geöffnet werden soll.
Diese Funktion ermöglicht es Benutzern, direkt auf einen bestimmten Einstellungsbildschirm zuzugreifen, anstatt die gesamte Android-Einstellungen-App zu öffnen. Zum Beispiel könnte es ein Unternehmen erlauben, auf die WLAN-Einstellungen zuzugreifen. Damit der Benutzer im Fall der Fälle nicht nach diesen in der Einstellungs-App suchen muss, kann eine Aktivität so angelegt werden, dass direkt die WLAN-Einstellungen geöffnet werden.

Die Bezeichnungen der Aktivitäten können je nach Android-Version und Gerätehersteller variieren. Für allgemeine Android Apps, können diese Informationen per Google Suche gefunden werden. Bei anderen Apps kann es sich anbieten, den App-Hersteller direkt zu kontaktieren, um die richtigen Aktivitäts-Kürzel zu erhalten.

Was sollte bei der Erstellung eines Kiosk-Profils beachtet werden?

Bevor Geräte in den Kiosk-Modus versetzt werden, sollten Unternehmen sich im Klaren darüber sein, was sie mit diesem erreichen wollen: Welche Apps werden benötigt und welche Einschränkungen müssen vorgenommen werden?

Dabei ist es wichtig, die Balance zwischen Sicherheit und Bedienbarkeit zu halten: Wenn die Geräte zu stark eingeschränkt sind, kann dies dazu führen, dass sie im Falle des Verlustes der Internetverbindung nicht mehr per MDM erreichbar sind. Lässt man den Nutzern jedoch zu viele Befugnisse, dann führt dies unter Umständen zu einer missbräuchlichen Nutzung der Geräte oder dazu, dass Angestellte die Sicherheitsvorkehrungen umgehen.

Der Kiosk-Modus ist grundsätzlich eher für Unternehmen geeignet, die mobile Geräte als reine Arbeitsgeräte verwenden wollen. Die Beschränkung der Geräte durch den Kiosk-mOdus kann außerdem den administrativen Aufwand enorm senken:
Wenn nämlich eh nur solche Apps angezeigt werden, die erlaubt sind – der Playstore z.B. aber nicht darunter ist, können Nutzer*innen eh keine unerlaubten Apps installieren oder benutzen. Somit würde beispielsweise eine Blacklist schon wegfallen.

Aus der Praxis kennen wir viele Kunden, die den Kiosk-Modus noch mit einer WLAN-Konfiguration ergänzen, um zu verhindern, dass eine unsichere WLAN-Verbindung verwendet wird. Die WLAN-Einstellungen müssen aber im Kiosk-Modus nicht zwingend geblockt werden. Stattdessen können diese erreichbar bleiben, damit der Benutzer sich unter Umständen wieder manuell einwählen kann.

Wenn Unternehmen die System-Apps nutzen wollen, wie Kamera, Galerie oder Telefon, müssen diese Apps ebenfalls zur App-Auswahl hinzugefügt werden. Wir empfehlen außerdem die Funktion „System-App-Dienste“ zu aktivieren, damit sichergestellt werden kann, das diese Apps ordnungsgemäß funktionieren.

Welche Vorteile hat der MobiVisor Gerätebesitzer Kiosk-Modus?

MobiVisor MDM verlässt sich bei der Bereitstellung des Kiosk-Modus nicht allein auf die Möglichkeiten, die die Gerätehersteller anbieten. Stattdessen haben wir mit dem Gerätebesitzer- Kiosk eine einzigartige Funktion geschaffen, die es ermöglicht, Geräte so zu konfigurieren, dass die bequeme Bedienung, die Funktionalität aber auch die Sicherheit berücksichtigt werden. Im MobiVisor Gerätebesitzer Kiosk-Modus können ganz individuelle Einstellungen umgesetzt werden. Zusammen mit den zahlreichen Richtlinien ergibt sich so ein vollumfänglicher Schutz der Geräte.

Ein besonderer Vorteil liegt darin, dass verschiedene Kiosk-Modi angelegt werden können. Jede Gruppe kann mit verschiedenen Geräten, unterschiedlichen Beschränkungen und Voreinstellungen ausgestattet werden. Es kann sogar für jeden Nutzer ein eigener Kiosk -Modus angelegt werden. Dies ist besonders praktisch, wenn beispielsweise 6 Geräte zur Verfügung stehen, die aber unterschiedliche Funktionen erfüllen sollen.

Per MDM können die Geräte auch jederzeit wieder aus dem Kiosk-Modus entfernt und anderweitig genutzt werden. So können die Geräte im Verlaufe ihres Lifecycles verschiedene Stationen durchlaufen, ohne jedes Mal zurückgesetzt werden zu müssen.

Fazit

Mithilfe einer sinnvollen Kiosk-Modus Konfiguration können Unternehmen aus “einfachen” mobilen Geräten richtige Arbeitsgeräte machen. Dadurch müssen sie nicht auf spezielle Hardware umsteigen – denn anstatt zum Beispiel teure Point-of-Sales Geräte zu kaufen, kann ein Smartphone mit den passenden Apps und einer stabilen Hülle genauso gut genutzt werden, um Zahlungsvorgänge abzuwickeln. Dies ist natürlich nur ein Beispiel von vielen, verdeutlicht aber, wie ein Kiosk-Modus Unternehmen unterstützen kann.
Die Einstellung des Kiosk-Modus ist dabei denkbar einfach, insbesondere im MobiVisor MDM, was sich durch eine einfache Bedienungsoberfläche und gut erklärte Einstellungsmöglichkeiten auszeichnet. Der Kiosk-Modus erhöht die Kontrolle und Sicherheit von Unternehmensgeräten, indem nur die für den jeweiligen Arbeitsprozess benötigten Apps und Funktionen zugänglich sind. Gleichzeitig können Unternehmen festlegen, welche Funktionen für die tägliche Nutzung weiterhin verfügbar bleiben.

Sie möchten wissen wie Sie den Kiosk-Modus in Ihrem Unternehmen einsetzen können? Gern beraten wir Sie!

FAQ

Was ist ein Gerätebesitzer- Kiosk-Modus?

Der Gerätebesitzer Kiosk-Modus ist eine spezielle Einstellung, die von MobiVisor MDM entwickelt und bereitgestellt wird. Sie ersetzt den Samsung Kiosk-Modus und zeichnet sich durch die Möglichkeit der individuellen Konfiguration aus.

Ja, das ist möglich. Es ist allerdings zu beachten, dass der Single-App-Modus vorrangig eine iOS-Funktion ist und somit für Android Geräte keine Richtlinien dafür existieren.

Ja. Sie können so viele Apps hinzufügen, wie Sie möchten. Beachten Sie nur, dass diese im Kiosk-Modus nicht in Ordner verschoben werden können.

Diese Berechtigungen lassen sich separat über das Kiosk-Profil steuern. Bei Geräten im „Device Owner“-Modus kann der Zugriff auf die Einstellungen für WLAN, Bluetooth, NFC und Mobilfunknetze freigegeben oder eingeschränkt werden.

Auf Android Geräten kann der Kiosk-Modus nur auf Business Geräten, die als Device Owner (COBO) eingerichtet wurden, angewendet werden.

Das Passwort wird in MobiVisor gespeichert und kann jederzeit vom Admin geändert werden.

Ja, mit der Funktion “App automatisch starten” kann eine App ausgewählt werden, die nach dem Start des Gerätes startet. Der Nutzer muss sie nicht manuell öffnen.

Anwendungs-Shortcuts können verwendet werden, um eine bestimmte Android-Anwendung oder einen speziellen Activity-Bildschirm innerhalb einer Anwendung zu öffnen. Dies ermöglicht es Benutzern, direkt auf den benötigten Bildschirm zuzugreifen, ohne Zugriff auf die gesamten Systemeinstellungen zu erhalten.

Saskia Riechers

Marketing & Customer Care Manager, IOTIQ

Saskia Riechers ist seit 2021 bei IOTIQ tätig und verantwortet als Head of Marketing die Marketingaktivitäten des Unternehmens. Neben der strategischen und operativen Marketingarbeit erstellt sie Tutorials und Inhalte rund um das MobiVisor-Produkt. Durch den direkten Austausch mit Kund unterstützt sie außerdem dabei, MobiVisor optimal im Arbeitsalltag einzusetzen und Lösungen für individuelle Anforderungen zu finden.

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