Was ist der Android-Kiosk-Modus?

Letztes Update: 21 September 2026  |  Autor: Hülya Asa

Der Android-Kiosk-Modus ist eine spezielle Einstellung für Android Enterprise-Geräte, mit der Smartphones, Tablets oder Scanner nur einige vom Unternehmen ausgewählte Apps anzeigen. Damit werden die Geräte für bestimmte Aufgaben, wie zum Beispiel als Informationsterminal, Buchungstool oder Zahlungssystem (POS), eingerichtet.Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie der Kiosk-Modus auf Android-Geräten eingerichtet wird, welche Vorteile der Kioskmodus für Unternehmen bietet und wie Sie den Kiosk-Modus mit einem MDM verwalten.

Wie funktioniert der Android-Kiosk-Modus?

Der Android-Kiosk-Modus ist eine spezielle Einstellung, die über ein MDM (Mobile Device Management) auf den Geräten angewendet wird. Dabei wird das mobile Gerät auf wenige Apps und Funktionen beschränkt.
Je nach Kiosk-Profil können Benutzer:

  • Nur zugelassene Apps öffnen.
  • Das Gerät automatisch mit einer festgelegten Anwendung starten.
  • Daran gehindert werden, auf Einstellungen für WLAN, Bluetooth oder Mobilfunknetz zuzugreifen.
  • Daran gehindert werden, das Benachrichtigungsfeld oder die Übersicht der zuletzt verwendeten Apps zu nutzen.
  • Den Kioskmodus nur durch Eingabe eines vordefinierten Passworts verlassen.

Der Kiosk-Modus kann nur auf reinen Arbeitsgeräten (COBO – Company Owned, Business Only) angewendet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Tablet, ein Smartphone oder einen Handheld-Scanner handelt. Besonders oft wird der Kiosk-Modus auch auf Bestellterminals, z. B. in einem Restaurant, oder auf Informationsterminals, wie etwa im Einkaufszentrum, angewandt.

Der Android-Kiosk-Modus ist jedoch nicht nur eine optische Einstellung. Wird der Kiosk-Modus auf einem Gerät angewandt, werden standardmäßig bestimmte Hintergrundanwendungen blockiert. Auch die Bedienung des Geräts kann sich ändern; zum Beispiel kann der Home-Button im Kiosk-Modus blockiert sein. Die angezeigte App kann nur mit dem Zurück-Button verlassen werden, oder gar nicht.

Welche Android Geräte unterstützen den Kiosk-Modus?

Grundsätzlich kann jedes Android-Gerät den Kiosk-Modus unterstützen. SAMSUNG bot in vergangenen Versionen sogar den eigenen „Samsung“-Kiosk-Modus an. Dieser ist seit Android 13 jedoch veraltet und kann auf neueren Geräten nicht mehr angewandt werden. Stattdessen nutzen Samsung-Geräte nun auch die von Google bereitgestellte Kiosk-Modus-Schnittstelle für Android Enterprise Geräte.

MobiVisor MDM bietet mit dem Device Owner (Gerätebesitzer) Kiosk-Modus einen eigenen Kiosk-Modus an, mit noch mehr Einstellungsmöglichkeiten.

Vorteile und Nachteile des Android Kiosk-Modus: Wann bietet sich die Anwendung des Kiosk-Modus wirklich an?

Der Android-Kiosk-Modus dient dazu, die nutzbaren Funktionen und erreichbaren Einstellungen auf das zu reduzieren, was für die Arbeit wirklich verwendet werden muss. In diesem Sinne werden die mobilen Geräte erst durch den Einsatz eines Kiosk-Modus zu „richtigen“ Arbeitsgeräten. Android führte eine erste Variante des Kiosk-Modus bereits 2014 ein – als Teil der Unternehmensstrategie, stärker auf den Markt für Geschäftskunden zu drängen. Der damalige „Lock Task Mode“ beinhaltete schon einige Kernfunktionen des heutigen Kiosk-Modus. Besonders wichtig für die Geschäftskunden von Android sind dabei bis heute folgende Charakteristiken des Kiosk-Modus:

1. Sichere Kontrolle über Unternehmensgeräte:
Zusammen mit dem „Lock Task“ für Unternehmensgeräte wurde 2014 auch das COBO-Modell eingeführt, das Unternehmen die volle Kontrolle über die mobilen Geräte per MDM erlaubt. Unternehmen konnten so erstmals „normale“ Smartphones und Tablets in günstige und leicht zu handhabende Arbeitsgeräte umwandeln. Zusätzlich konnte durch die Einschränkungen der Datenschutz auf den Geräten erhöht werden.

2. Verhindern von eigenmächtigen Änderungen:
Der „Lock Task“, so wie der Kiosk-Modus heute, stellte sicher, dass Mitarbeitende nicht versehentlich oder mutwillig Einstellungen auf den Geräten ändern, eigenmächtig Apps herunterladen oder die designierten Arbeitsprogramme verlassen. Dadurch werden Fehler vermieden und die Einsatzbereitschaft der Geräte jederzeit sichergestellt.

3. Ausschalten von unnötigen Features:
Nicht jede Funktion, die im Alltag von den Benutzer\*innen von Smartphones und Tablets verwendet wird, hat auf der Arbeit ihren Platz. So lassen sich zum Beispiel per MDM Screenshots ausschalten, die Kamera deaktivieren und noch vieles mehr. Mit dem „Lock-Task“ konnten zusätzlich Widgets und Apps ausgeblendet werden, um unerwünschte Interaktionen zu vermeiden.

Vorteile des Kiosk-Modus:

Schon vor dem „Lock-Task“ aus dem Jahr 2014 wurde vor allen Dingen eines klar: Unternehmen benötigen eine Möglichkeit, die Nutzung der zur Arbeit eingesetzten Geräte ganz nach ihren Vorgaben zu gestalten. Dabei können sie zusätzlich zu den MDM-Richtlinien den Kiosk-Modus einsetzen. Die Vorteile des Android-Kiosk-Modus ergeben sich aus seiner Kernfunktion: unerwünschte Aktionen der Benutzer*innen verhindern. Dies zeigt sich in der Praxis so:

  • Apps gezielt einschränken: Im Android-Kiosk-Modus lässt sich festlegen, welche Apps auf einem Gerät verfügbar sind. Der Google Play Store kann ausgeblendet und die gewünschten Apps können vom Administrator vordefiniert werden. Auch Web-Apps und Webclips lassen sich integrieren. Das sorgt für eine übersichtliche und benutzerfreundliche Oberfläche und verhindert, dass Nutzer unnötige Apps installieren oder die vorgegebene Anordnung verändern.

  • Geräteeinstellungen zentral kontrollieren: Einstellungen wie WLAN oder Bluetooth können für Nutzer eingeschränkt oder vollständig ausgeblendet werden. Auch die Benachrichtigungsleiste und die Einstellungen-App lassen sich verbergen. Die erforderlichen Konfigurationen werden stattdessen zentral über eine MDM-Richtlinie vorgegeben. Dadurch bleiben Geräte einheitlich konfiguriert und Nutzer können wichtige Einstellungen nicht versehentlich oder absichtlich verändern.

  • Kiosk-Modus vor unbefugtem Verlassen schützen: Nutzer können den Kiosk-Modus nicht selbständig verlassen. Der Wechsel in die normale Android-Oberfläche ist nur möglich, wenn ein Administrator das entsprechende Exit-Passwort eingibt. Dadurch wird verhindert, dass Nutzer auf nicht freigegebene Funktionen oder Anwendungen zugreifen, und das Gerät bleibt zuverlässig auf seinen vorgesehenen Einsatzzweck beschränkt.

  • NFC- und Mobilfunkeinstellungen kontrollieren: NFC sowie relevante Mobilfunkeinstellungen können für Benutzer*innen ausgeblendet oder eingeschränkt werden. Dadurch lässt sich verhindern, dass Verbindungen oder Kommunikationseinstellungen eigenständig verändert werden. Das erhöht die Kontrolle über das Gerät und kann insbesondere in sensiblen Unternehmensumgebungen zur Verbesserung der Sicherheits- und Datenschutzvorgaben beitragen.

  • Einheitliche und sichere Geräteumgebung schaffen: Durch die Kombination aus App-Beschränkungen und ausgeblendeten Systemeinstellungen im Kiosk-Modus erhalten Unternehmen eine standardisierte Geräteumgebung. Mitarbeiter sehen genau die Funktionen, die sie für ihre Aufgaben benötigen, während unnötige oder potenziell sicherheitsrelevante Optionen verborgen bleiben. Die zentrale Konfiguration über ein MDM reduziert zudem den manuellen Administrationsaufwand und erleichtert die Verwaltung vieler Geräte.

Nachteile des Kiosk-Modus:

Wie in vielen Fällen gilt: Wenn alles glattläuft mit der Technik, läuft alles glatt. Aber es gibt natürlich auch Situationen in denen wir als MDM-Expert*innen nicht empfehlen würden – oder wo der Kiosk-Modus hinderlich sein kann. Daher möchten wir Sie an dieser Stelle explizit auf die Nachteile des Kiosk-Modus hinweisen:

  • Eingeschränkte Flexibilität für Nutzer: Die Beschränkung auf vordefinierte Apps sorgt zwar für eine übersichtliche Oberfläche, kann aber auch die Flexibilität einschränken. Benötigt ein Mitarbeiter kurzfristig eine zusätzliche App oder Funktion, kann er diese nicht selbst installieren oder aktivieren. Änderungen müssen in der Regel durch einen Administrator über das MDM vorgenommen werden.

  • Höherer Konfigurationsaufwand bei der Ersteinrichtung: Damit der Kiosk-Modus zuverlässig funktioniert, müssen Apps, Web-Apps, Geräteeinstellungen und Berechtigungen im Vorfeld sorgfältig definiert werden. Eine fehlerhafte Konfiguration kann dazu führen, dass benötigte Funktionen nicht verfügbar sind oder Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit eingeschränkt werden.

  • Abhängigkeit von der zentralen Administration: Da viele Einstellungen über eine MDM-Richtlinie gesteuert werden, sind Nutzer auf die zentrale IT-Administration angewiesen. Wenn beispielsweise eine WLAN-Konfiguration geändert oder eine zusätzliche Anwendung freigegeben werden muss, kann der Mitarbeiter dies nicht selbst vornehmen.

  • Eingeschränkter Zugriff auf Systemeinstellungen: Das Ausblenden von WLAN-, Bluetooth-, NFC- oder Mobilfunkeinstellungen erhöht die Kontrolle über das Gerät, kann im Alltag aber auch unpraktisch sein. Bei Verbindungsproblemen kann der Nutzer beispielsweise nicht selbst auf die entsprechenden Einstellungen zugreifen. Je nach Konfiguration ist deshalb die Unterstützung durch die IT-Abteilung erforderlich.

  • Zusätzliche Hürde beim Verlassen des Kiosk-Modus: Der Schutz vor dem Verlassen des Kiosk-Modus verhindert zwar unbefugte Zugriffe, macht aber auch legitime Wartungs- oder Supportvorgänge aufwendiger. Für Änderungen oder Fehlerbehebungen benötigen Administratoren den entsprechenden Zugang beziehungsweise das Exit-Passwort. Bei einer größeren Anzahl von Geräten sollte daher sichergestellt sein, dass die IT jederzeit auf die Geräte zugreifen kann.

Wann sollten Sie den Kiosk-Modus in Ihrem Unternehmen anwenden?

Aus unserem Kundenstamm setzen vor allem diejenigen Unternehmen den Kiosk-Modus ein, die einen besonderen Fokus auf Datenschutz haben und/ oder die Geräte für eine spezielle Aufgabe verwenden. Werden Einstellungen kaum bis gar nicht verändert, ist der Kiosk-Modus ein guter Betriebsmodus, der in der Regel wenig wartungsanfällig ist. Über den Remote-Support (bei MobiVisor MDM inklusive) lässt sich der Kiosk-Modus außerdem jederzeit wieder entfernen – er stellt also keine permanente Einstellung dar. Unternehmen können mobile Geräte also auch aus dem Kiosk-Modus herausnehmen und für andere Zwecke einsetzen. Natürlich lässt sich der Kiosk-Modus auch wechseln – je nach Einsatzgebiet. Tatsächlich haben viele unserer Kund*innen mehrere Kiosk-Modi zur Auswahl, die sie auf ihre Geräte anwenden.

Nutzen Unternehmen reine COBO-Geräte können sie diese ebenfalls stark einschränken – jedoch bietet der Kiosk-Modus noch mehr Möglichkeiten.

Kiosk-Modus vs. COBO

Kiosk-Modus sinnvoll wenn:
COBO (mit MDM Richtlinien) ausreichend wenn:
das Gerät nur für einen bestimmten Arbeitsprozess eingesetzt wird
Mitarbeiter das Gerät für mehrere unterschiedliche Aufgaben benötigen
nur eine oder wenige Apps benötigt werden
mehrere Apps flexibel genutzt werden sollen
Nutzer*innen keine Systemeinstellungen verändern müssen
Mitarbeiter beispielsweise WLAN, Bluetooth oder andere Einstellungen gelegentlich selbst anpassen müssen
das Gerät von vielen unterschiedlichen Personen genutzt wird
das Gerät fest einer Person zugeordnet ist
eine einheitliche Bedienoberfläche wichtig ist
Mitarbeiter*innen eine gewisse Flexibilität bei der Nutzung benötigen
verhindert werden soll, dass Nutzer andere Apps oder Funktionen aufrufen
die IT lediglich bestimmte Apps und Funktionen einschränken möchte
das Gerät als Arbeitsstation, Terminal oder digitales Display fungiert
es sich um ein vollwertiges Firmenhandy oder Arbeitstablet handelt
die Manipulationssicherheit besonders wichtig ist
Benutzerautonomie und Flexibilität wichtiger sind als eine vollständig kontrollierte Umgebung

Was ist der Unterschied zwischen Single-App und Kiosk-Modus?

Eine Variante des Kiosk-Modus ist der Single-App-Modus. Wie der Name schon andeutet, sind hier die Einschränkungen noch stärker, da auf dem Gerät nur eine App läuft, die auch nicht verlassen werden kann. Die Geräte sind demnach tatsächlich nur für eine einzige Aktion ausgerichtet. Einer unserer Kunden nutzt den Single-App-Modus beispielsweise, um Tablets als Raumbuchungstool einzusetzen. Mehr dazu lesen Sie in unserer Referenz: “Basislager Coworking”. Läuft ein Gerät im Single-App-Modus, wird die vorkonfigurierte App direkt nach dem Start geöffnet. Die Home-, Übersichts- und Back-Buttons des Geräts sind in diesem Fall deaktiviert. Der Single-App-Modus bietet sich vor allem für stationäre Geräte an, die einer festen, immer gleichen Aufgabe dienen. Praktisch ist es auch, um zu verhindern, dass Kunden mehr als eine bestimmte Aktion mit dem Gerät durchführen.

Wo werden Kiosk-Modus und Single-App-Modus angewandt?

Was?
Single-App-Modus
Kiosk-Modus
Apps
Nur eine bestimmte App ist nutzbar
Eine oder mehrere festgelegte Apps können genutzt werden
Zweck
Gerät ist auf einen einzigen Anwendungsfall beschränkt
Gerät kann für mehrere definierte Aufgaben eingesetzt werden
Benutzeroberfläche
Nutzer arbeitet direkt in der freigegebenen App
Administrator kann die Oberfläche und verfügbaren Apps stärker kontrollieren
Flexibilität
Sehr gering – ausschließlich eine App
Etwas höher – mehrere Apps, Web-Apps oder Webclips möglich
Typische Nutzung
Digitale Terminals, Scanner, Self-Service-Anwendungen
Unternehmensgeräte in Produktion, Logistik, Pflege oder Einzelhandel
Einstellungen erreichbar?
Einstellungen und Notifications werden grundsätzlich ausgeblendet
Einstellungen und Notification-Bar können eingeblendet werden

Wann wird der Android-Kiosk-Modus angewandt?

Typische Einsatzszenarien für den Kiosk-Modus sind zum Beispiel: 

Produktion und Fertigung:

Ein Tablet wird ausschließlich für eine Produktions-App, Maschinensteuerung oder digitale Checklisten verwendet. Andere Apps oder Systemeinstellungen werden nicht benötigt.

Pflege und Gesundheitswesen:

Tablets können auf bestimmte Dokumentations- oder Kommunikationsanwendungen beschränkt werden. Gerade bei gemeinsam genutzten Geräten kann eine klar definierte Oberfläche die Bedienung vereinfachen.

Lager und Logistik:

Ein Gerät wird beispielsweise nur für eine Scanner-, Lagerverwaltungs- oder Versand-App eingesetzt. Die Mitarbeiter sollen nicht auf andere Anwendungen zugreifen können.

Einzelhandel:

Tablets können ausschließlich für Kassensysteme, Warenwirtschaft, Inventur oder digitale Kundeninformationen verwendet werden.

Digitale Check-in- oder Self-Service-Terminals:

Wenn Kunden oder Besucher ein Gerät selbständig bedienen, sollte der Zugriff auf die dafür vorgesehene Anwendung beschränkt bleiben.

Informations- und Anzeigegeräte:

Ein Tablet oder Android-Gerät dient beispielsweise als digitales Informationsdisplay und soll dauerhaft nur eine bestimmte Webanwendung bzw. einen Webclip anzeigen.

Wie kann ich den Kiosk-Modus aktivieren?

Der Kiosk-Modus ist eine Einstellung, die nur im Enterprise-Setup der Geräte angewandt werden kann. Zur Erinnerung: Android Enterprise ist das Unternehmensprogramm von Android und Google, das es ermöglicht, mobile Geräte für die Nutzung als Arbeitsgeräte einzurichten.
In der Regel verlangt der Einsatz im Unternehmen ebenfalls ein MDM, um die mobilen Geräte zu verwalten und durch zusätzliche Einstellungen abzusichern, sodass sie DSGVO-konform sind. Eine dieser Einstellungen sind der Single-App-Modus und der Kiosk-Modus.
Allein durch ein MDM können Apps und Einstellungen definiert werden.  

So gehen Sie zur Aktivierung des Kiosk-Modus, erklärt am Beispiel MobiVisor, vor:

1. Erstellen Sie eine Gruppe mit Geräten und Apps:
Wichtig: Nur Apps, die auf dem Gerät installiert sind, können später im Kiosk-Modus angezeigt werden! Indem Sie Apps einer Gruppe zuweisen, stellen Sie sicher, dass diese auf allen Geräten installiert werden.
Wie Sie Apps für Android-Geräte hinzufügen, haben wir in diesem Tutorial ausführlich für Sie erklärt: Apps für Android Enterprise hinzufügen. 

2. Legen Sie einen Kiosk-Modus an:
Beachten Sie hier eine korrekte, aussagekräftige Benennung.
Wir empfehlen zusätzlich (es sei denn, das Gerät soll im Single-App-Modus betrieben werden) das Hinzufügen der MDM‑Client-App, um im Support-Fall eine einfachere Problemlösung zu ermöglichen. Insbesondere falls das Gerät die Internetverbindung verliert.

3. Fügen Sie den Kiosk-Modus einer Richtlinie hinzu:
Sie können den Kiosk-Modus auch einzeln auf Geräte anwenden. Für eine bessere Übersichtlichkeit empfehlen wir jedoch den Weg über Richtlinien und Gruppen.

4. Wenden Sie die Richtlinie für eine Gruppe an:
Gehen Sie hierzu wieder in die Gruppeneinstellungen und fügen Sie über den Tab “Richtlinien” die Kiosk-Richtlinie hinzu. Dies können Sie auch schon tun, bevor Sie Geräte einrichten. Wenn die Geräte dann den Einrichtungsprozess durchlaufen haben, gehen sie direkt in den Kiosk-Modus über.

Eine ausführliche, bebilderte Anleitung zur Anwendung des Kiosk-Modus finden Sie auf unserer Hilfeseite unter Android-spezifische Funktionen und Anwendungen​

Wie entferne ich den Kiosk-Modus von Android-Geräten?

Der Android-Kiosk-Modus lässt sich auf zwei Wegen entfernen: entweder durch den Admin oder durch den User. Bei der Einrichtung des Kiosk-Modus per MDM kann ein Passwort festgelegt werden, mit dem der Kiosk-Modus verlassen werden kann. Falls nötig, kann der Admin dieses an den betreffenden Nutzer geben, damit dieser im Ausnahmefall den Kiosk-Modus selbständig verlassen kann. Dies kann nötig sein, wenn das Gerät die Internetverbindung verloren hat und per MDM nicht mehr angesteuert werden kann, oder wenn Einstellungen, die im Kiosk-Modus normalerweise ausgeblendet sind, genutzt werden sollen. Wurde das Problem behoben, können entweder der Nutzer oder der Admin das Gerät synchronisieren und der Kiosk-Modus erscheint erneut. Soll der Kiosk-Modus komplett entfernt werden, kann die Kiosk-Richtlinie einfach aus der Gruppe genommen werden.

Sie möchten Android Smartphones oder Tablets im Kiosk-Modus nutzen? Gern beraten wir Sie diesbezüglich!

FAQ

Was ist der Android-Kiosk-Modus?

Der Android-Kiosk-Modus ist eine spezielle Einstellung, mit der mobile Geräte wie Smartphones & Tablets in ihrer Nutzung eingeschränkt werden. Es sind nur wenige Apps verfügbar und der Zugriff auf die Einstellungen wird beschränkt oder völlig blockiert.

Um den Kiosk-Modus anzuwenden, benötigen Sie zum einen Android-Enterprise-Geräte und zum anderen ein MDM (Mobile Device Management). Der Kiosk-Modus kann nur per MDM‑Richtlinie auf reinen Business-Geräten im COBO‑Modell angewandt werden.

Ja, das ist möglich. Viele Unternehmen lassen im Kiosk-Modus die benötigten Arbeits-Apps anzeigen und blockieren die restlichen. Dabei spielt es keine Rolle, wieviele Apps Sie anzeigen lassen möchten.

MDM primarily focuses on mobile-device management, while UEM extends endpoint management to a broader range of devices such as smartphones, tablets and computers.

Im Single-App-Modus ist nur eine App erlaubt – alles andere wird blockiert. Die App kann in der Regel nicht verlassen werden. Die Übersichts-, Home- und Back-Buttons sind deaktiviert.

Im Single-App-Modus ist dies nicht möglich. Im Kiosk-Modus kann dies bei MobiVisor eingestellt werden.

Der Kiosk-Modus kann nur per MDM-Richtlinie aktiviert werden. Eine Einstellung am Gerät selbst ist nicht möglich. Der Kiosk-Modus kann entweder vom IT-Admin per MDM entfernt werden oder mithilfe eines Exit-Passworts, das der Benutzer am Gerät eingibt.
Letzteres muss vom Unternehmen erlaubt werden.

Ja, absolut! Jedes Gerät, das mit dem Android-Betriebssystem läuft, unterstützt theoretisch den Kiosk-Modus. Dies gilt für die Mehrheit der Android-Tablets. Da Android kein einheitliches Betriebssystem mit einem einzigen Standard ist, sondern von den Herstellern angepasst wird, kann die Darstellung des Kiosk-Modus variieren.

Hülya Asa

Presales Manager, IOTIQ

Hülya Asa ist als Presales Managerin tätig; dabei analysiert sie die technischen Anforderungen von Unternehmen im Bereich Mobile Device Management und unterstützt sie bei der Auswahl des optimalen Lösungsansatzes. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Sicherheit von Unternehmensgeräten, MDM-Prozesse sowie die Abstimmung von Kundenanforderungen auf geeignete technische Lösungen.

Im Rahmen des MobiVisor-Ökosystems befasst sich Hülya Asa mit der Verwaltung von Android- und Apple-Geräten, Sicherheitsmaßnahmen bei Geräteverlust, der Fernsteuerung von Geräten sowie Prozessen zum Schutz von Unternehmensdaten. Ihr Schwerpunkt liegt auf der technischen Bewertung im Presales-Bereich, der Lösungspräsentation und der Unterstützung von Organisationen bei der Vereinfachung ihrer Strategien für mobile Sicherheit.

Presales management

Mobile device management

Enterprise device security

Kontaktieren Sie uns jetzt:

✔ Kostenlose Bedarfsanalyse
✔ Erstellung eines individuellen Step-by-Step Prozesses für Sie zum Mitnehmen
✔ Kostenlose Demo zur Sicherung Ihrer Geräte


    Mit dem Absenden dieses Formulars bestätigen Sie, dass Sie die Datenschutzhinweise hinsichtlich der Verarbeitung und Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten zur Kenntnis genommen haben.

    Alternativ senden Sie uns bitte eine Email an [email protected].

    Log in to your account

    /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/_plugin-vue_export-helper.DlAUqK2U.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/base-button.CmxkDAma.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-admin.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-box.B0I0HmjG.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-debug-console.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-iabtcf.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-legacy-backward-compatibility.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-noop.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-preferences.DUeRokx4.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-prioritize.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-service-list.DhJ5fPQI.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-switch-consent.WSv5tvfj.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-tcf-stub.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie-user-uid.DQ5rJE0z.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-cookie.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/borlabs-widget.CNGZIE6t.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/consent-history-table.BtefHfUa.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/consent-history-table.l0GiJkEJ.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/consents.pd3ENblc.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/content-blocker-modal.BcHEOej5.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/default.C3XsBeap.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/details-header.BxxSZCqQ.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/focus-loop.BhRQBfO_.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/iabtcf-compact.CUXSgr0-.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/iabtcf-entrance-description.BQ8h6W8T.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/iabtcf.BMSWQFJ_.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/iabtcf.BX6dSqCI.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/iabtcf.Cz7Fe4If.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/modal-manager.CLo6l6JZ.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/non-iab-tcf-standard-notice.nlITOVtz.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/observer.CqbHLzbb.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/provider-service-information-table.CDUGSJE7.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/service-item-switch.BQ2u3Zla.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/service-item-table.Cf04ms2p.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/toggle-accordion.CSh9itMw.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/use-iabtcf-legitimate-interests.CYScrFmW.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/use-iabtcf-purposes.qxXQjrHC.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/use-iabtcf-vendors.D1Ajy-RA.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/use-special-features.C8Uoy1kV.min.js /wp-content/plugins/borlabs-cookie/assets/javascript/vue.DUDw4U1y.min.js